Qube – das neue Quartier auf dem MParc Areal


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Fragen & Antworten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum geplanten Quartier Qube. Haben Sie selber Fragen zum Projekt? Dann schreiben Sie uns ein E-Mail an faq@qube-ebikon.ch.







Dieser Online-Fragekatalog wird fortlaufend ergänzt.


  • Was passiert auf dem MParc Areal?
  • Wann wird gebaut, wie lange wird gebaut?
  • Was genau umfasst das neue Quartier Qube?
  • Wie viele neue Wohnungen werden im Quartier Qube entstehen?
  • Kann Ebikon dieses Wachstum denn überhaupt verkraften?
  • Passt das neue Quartier zu Ebikon?
  • Was bedeutet überhaupt Qube?
  • Welche Leute zieht das Quartier an?
  • Welche Auswirkungen hat das Quartier auf die Verkehrssituation?
  • Wie hoch werden die neuen Bauten?
  • Welche Rolle Spielt die Genossenschaft Migros Luzern beim Bauvorhaben?
  • Warum wird der MParc abgerissen? Das Gebäude ist doch noch gar nicht so alt?
  • Was passiert bei einem Nein zu den beiden Vorlagen Umzonung und Bebauungsplan?
Was passiert auf dem MParc Areal?

Auf dem MParc Gelände soll ein modernes Wohnquartier entstehen, das dem Trend des gesellschaftlichen Wandels optimal Rechnung trägt. Das Quartier bietet Lebens- und Arbeitsräume, die den veränderten Bedürfnissen einer mobilen Gesellschaft Rechnung tragen. Die geplanten Begegnungsmöglichkeiten wie das öffentlich nutzbare Foyer fördert das Zusammenleben nicht nur im Quartier, sondern in der ganzen Gemeinde.

Wann wird gebaut, wie lange wird gebaut?

Wenn die Ebikoner und Ebikonerinnen am 10. Februar 2019 zweimal Ja stimmen und die beiden Vorlagen Umzonung (Teilzonenplanänderung) und Bebauungsplan Weichle gutheissen, werden ab Ende 2022 die Bauarbeiten möglich. Voraussetzung dafür ist ebenfalls, dass keine grösseren Einsprachen das Projekt verzögern. Planmässig sollen ab Ende 2024 das neue Quartier respektive erste Gebäude nutzbar sein. Die gesamte Bebauung wird marktorientiert und damit etappiert über 10 Jahre hinweg ausgeführt.

Was genau umfasst das neue Quartier Qube?

Das Areal umfasst den früheren MParc, das ehemalige Landi-Areal und das Grundstück der Rank-Garage Niederberger. Nicht zum neuen Quartier Qube gehört das Gelände der Vino Vintana AG, es ist aber ebenfalls Teil des Bebauungsplans Weichle.

Wie viele neue Wohnungen werden im Quartier Qube entstehen?

Im neuen Quartier Qube werden rund 280 neue Wohnungen entstehen. Weitere 60 Wohnungen sind auf dem Gelände der Vino Vintana AG geplant, das ebenfalls Teil des Bebauungsplans Weichle ist, aber nicht zum Quartier Qube gehört.

Kann Ebikon dieses Wachstum denn überhaupt verkraften?

Ja, denn das Wachstum erfolgt langsam und sinnvoll, verteilt auf die nächsten zehn Jahre. Es wird Wert gelegt auf ein qualitatives Wachstum, das der Gemeinde einen Mehrwert bietet und zu einer gesunden Entwicklung beiträgt.

Passt das neue Quartier zu Ebikon?

Die Planung basiert auf Vorgaben des Masterplans Gemeinde Ebikon und wird zur Stärkung des Zentrums beitragen. Mit seinen Parks und Grünzonen, dem kleinmaschigen Wegnetz für Fuss- und Veloverkehr und öffentlich nutzbaren Innen- und Aussenräumen ermöglicht Qube neue Begegnungen und trägt zur Stärkung von Zusammenhalt und Identität bei.

Was bedeutet überhaupt Qube?

Der Name leitet sich ab von Quartier (QU) und dem englischen Begriff „Cube“ für Kubus, Würfel, Grossraum mit Trennwänden und steht damit für ein modulares Wohnkonzept. Oder ganz einfach:

QU = intaktes Quartier und gute Qualität;
B = für verschiedene Bedürfnisse und Biografien;
E = Ebikon, optimale Erschliessung und Effizienz.

Welche Leute zieht das Quartier an?

Eine lebendige Durchmischung macht aus Qube ein besonderes Quartier mit Vorbildcharakter. Individuelle Wohnflächen bieten Platz für traditionelle und moderne Lebensformen: grosszügige Familienwohnungen, kleinere Wohneinheiten für Singles, flexibel gestaltbare Räume für Patchwork-Familien; Ateliers, die Arbeiten und Wohnen ideal kombinieren, Wohnungen für den dritten und vierten Lebensabschnitt. So wird Qube zu einem Mehr-Generation-Quartier, das Raum für die verschiedensten Lebensabschnitte bietet. Die geplanten Begegnungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch das öffentlich nutzbare Foyer, fördern das Zusammenleben nicht nur im Quartier, sondern in der ganzen Gemeinde.

Welche Auswirkungen hat das Quartier auf die Verkehrssituation?

Das Quartier Qube wird deutlich weniger Verkehr verursachen als der frühere MParc. Das MParc Areal hat 500 Parkplätze umfasst, für Qube sind 265 Parkplätze vorgesehen. Die Umnutzung von Verkaufsflächen in Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen sowie die gute ÖV-Anbindung machen diese Parkplatzreduktion möglich. Durch den direkten S-Bahn-Anschluss beim Bahnhof Ebikon und Busse, die alle 7,5 Minuten fahren, ist das Quartier Qube optimal erschlossen. Zudem bietet Qube Lebensformen, bei denen man nur noch ergänzend auf ein eigenes Auto angewiesen ist. So sind Car-Sharing- und Car-Pooling-Konzepte angedacht. Des Weiteren muss die Bauherrenschaft vor der ersten Baubewilligung ein Mobilitätskonzept für den gesamten Bebauungsplanperimeter erstellen. Bei allen späteren Realisierungsetappen ist das Konzept zu überprüfen und gegebenenfalls neuen Rahmenbedingungen und Verkehrssituationen anzupassen. So sollen Auswirkungen auf die benachbarten Quartiere wie z. B. Fremdparken verhindert werden.

Wie hoch werden die neuen Bauten?

Das geplante Hochhaus wird 55 Meter oder rund 17 Stockwerke hoch. Mit den prägnanten Allmend-Hochhäusern in Luzern, die 88 respektive 77 Meter hoch sind, ist der Qube „Hochbau“ kaum vergleichbar. Der Masterplan Gemeinde Ebikon, der der Planung des neuen Quartiers zugrunde liegt, erlaubt keine höheren Bauten.

Welche Rolle Spielt die Genossenschaft Migros Luzern beim Bauvorhaben?

Die Migros Luzern hat das neue Wohnquartier Qube als Richtprojekt initiiert und ist Projektentwicklerin. In der Umsetzung wird sie eine führende Rolle einnehmen und sieht vor, die Überbauung nachfrageorientiert gemeinsam mit Co-Investoren zu realisieren. Sie stellt sicher, dass Migros-Werte wie Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in das Projekt einfliessen. Als wichtiger Arbeitgeber in der Region ist die Migros Luzern im Rontal stark verwurzelt und möchte sich dafür einsetzen, das Zentrum von Ebikon aufzuwerten. Mit der Umnutzung des MParc-Areals in ein innovatives, lebendiges Quartier kann sie mithelfen, dass sich die Ebikonerinnen und Ebikoner wohlfühlen in ihrer Gemeinde und Begegnungsorte finden, an denen sie sich gerne aufhalten.

Warum wird der MParc abgerissen? Das Gebäude ist doch noch gar nicht so alt?

Die Migros hat in einer ersten Variante geprüft, das bestehende Gebäude des MParc für gewerbliche Nutzungen zu vermieten. Die Studie hat gezeigt, dass diese Lösung aufgrund der Gebäudestruktur nicht gangbar ist. Darum hat man sich in Absprache mit der Gemeinde Ebikon für eine Umnutzung des Geländes in ein Wohnquartier entschieden. Diese Umnutzung unterstützt auch die Gemeinde in ihren räumlichen Entwicklungszielen.

Was passiert bei einem Nein zu den beiden Vorlagen Umzonung und Bebauungsplan?

Lehnt die Ebikoner Bevölkerung die beiden Vorlagen am 10. Februar an der Urne ab, so würde das Areal weiterhin zu einem grossen Teil ungenutzt bleiben und das leer stehende Gebäude so belassen. Mit Zwischennutzungen könnten höchstens temporäre Lösungen gefunden werden. Deshalb ist auf dem MParc-Areal langfristig ein nachhaltiges Projekt unabdingbar, damit die bereits bebaute Fläche nahe dem Bahnhof mit neuen Qualitäten und mit einem Mehrwert für das gesamte Höfliquartier genutzt werden kann.


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